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Aktualisiert am: 22.01.12
Generatoren mit Nennleistung größer 300 kVA müssen für ein Unsymmetrieverhältnis I2/In ≤ 0,15
ausgelegt sein. Die unsymmetrische Belastung eines Drehstromsystems verursacht ein gegenläufiges
Drehfeld, induziert dadurch im Generatorläufer ein Wechselfeld, welches durch Wirbelströme
im nichtlamellierten Läufer erhebliche Erwärmungen hervorrufen kann. Dieses gegenläufige
Drehfeld, das als Gegensystem bezeichnet wird, verursacht Pendel- und Rüttelmomente und
belastet damit den Wellenstrang und auch das Fundament. Unsymmetrische Belastungen mit
reiner Wirkleistung verursachen durch die Unsymmetrie Blindleistung und tragen zu zusätzlicher
Erwärmung des Generators bei. Der Unsymmetriegrad kann nach folgender Beziehung
überschlägig ermittelt werden:
Zwei Leiter unbelastet, Strom im dritten Leiter / 3 ergibt den Unsymmetriegrad |